
Entwicklung & Aufmerksamkeit
CB-KJP Praxis Nürnberg | Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
Entwicklung und Lernen gemeinsam verstehen.
Bei manchen Kindern und Jugendlichen zeigen sich im Alltag Unterschiede im Lernen, in der Konzentration oder in der Entwicklung im Vergleich zu Gleichaltrigen. Das kann verunsichern – sowohl bei Eltern als auch bei den Betroffenen selbst. Häufig ist zunächst unklar, ob es sich um eine vorübergehende Phase handelt oder ob eine genauere fachliche Einordnung sinnvoll ist, z. B. bei möglichen Entwicklungsstörungen, Intelligenzstörungen oder AD(H)S. Eine kinder- und jugendpsychiatrische Abklärung im Bereich Entwicklung und Aufmerksamkeit hilft dabei, Beobachtungen in Ruhe zusammenzuführen und besser zu verstehen. Ziel ist es, Stärken und Schwierigkeiten differenziert einzuordnen und eine verlässliche Grundlage für weitere Entscheidungen zu schaffen.

So verläuft die Diagnostik bei Entwicklung und Aufmerksamkeit
Auffälligkeiten in Konzentration, Lernen oder Entwicklung zeigen sich oft auf unterschiedliche Weise. Die Diagnostik in diesem Bereich ist deshalb so aufgebaut, dass sie sowohl das Kind als auch sein Umfeld berücksichtigt.
Ankommen und erstes Gespräch
Zu Beginn findet ein gemeinsamer Termin mit Ihrem Kind statt. Ziel ist es, die aktuelle Situation kennenzulernen und erste Eindrücke zu gewinnen. Dabei werden Basisdaten erfasst. Vor allem hören wir genau zu, was Sie und Ihr Kind beschäftigt.
Raum für Einordnung
Viele Eltern bringen Fragen, Unsicherheiten oder unterschiedliche Beobachtungen aus dem Alltag mit. Je nach Bedarf können Gespräche auch ohne Ihr Kind stattfinden, um Themen offen und in Ruhe zu besprechen.
Differenzierte Diagnostik
In weiteren Terminen erfolgt eine gezielte Abklärung. Dazu gehören Gespräche, strukturierte Beobachtungen sowie testpsychologische Verfahren, etwa zur Aufmerksamkeit, Konzentration, Entwicklung oder Leistungsfähigkeit.
Verständliche Befundbesprechung
Am Ende der Untersuchungen fassen wir alle Ergebnisse zusammen. Die fachärztliche Einschätzung wird für Sie nachvollziehbar erklärt, sodass Sie verstehen, wie die Befunde eingeordnet werden. Gemeinsam besprechen wir anschließend mögliche nächste Schritte.


UND NACH DER DIAGNOSE? SO BEGLEITEN WIR SIE WEITER.
Diagnostik abgeschlossen? Wie es jetzt weitergehen kann.
Nach der diagnostischen Einschätzung stehen verschiedene Wege offen. Manche Familien wünschen sich zunächst Beratung und Orientierung, andere denken über weiterführende Unterstützung nach – zum Beispiel in Form von psychotherapeutischer Begleitung, Ergotherapie oder gegebenenfalls einer medikamentösen Behandlung, zum Beispiel bei AD(H)S. Welche Schritte sinnvoll sind, hängt immer von der individuellen Situation des Kindes und der Familie ab. Eine Diagnose verpflichtet zu nichts. Sie schafft eine fachliche Grundlage, auf deren Basis gemeinsam besprochen wird, ob und welche Unterstützung hilfreich sein könnte. Wenn zusätzliche Lebensbereiche betroffen sind, etwa Schule oder andere Bezugssysteme, können die Ergebnisse – mit Zustimmung der Sorgeberechtigten – auch dort unterstützend eingebunden werden.

Häufige Fragen zu Entwicklung und Aufmerksamkeit
Ab welchem Alter ist eine Abklärung von Entwicklungs- oder Aufmerksamkeitsproblemen sinnvoll?
Können Konzentrationsprobleme auch andere Ursachen als AD(H)S haben?
Wie werden Kinder und Jugendliche während der Diagnostik begleitet?
Welche Rolle spielen Eltern in der Diagnostik?
Wann sollten Eltern aufmerksam werden, wenn Konzentration oder Lernen schwierig erscheinen?
Wie wird zwischen Entwicklungsverzögerungen und altersgerechten Schwankungen unterschieden?
Aktuelles für Patient:innen & Eltern
Hier informieren wir Sie über aktuelle Themen – von organisatorischen Abläufen bis hin zu Details rund um Diagnostik und Therapie.
Hinweis: Derzeit können wir leider keine neuen Patientinnen und Patienten aufnehmen.


